Harald Welzer hat in seinem Buch „Selbst denken“ ein
schönes Bild einer Verleihkultur gezeichnet. Er hatte das tolle Beispiel einer Bohrmaschine,
die man nicht oft benötigt und die man sich gut teilen kann. In seinem Bild
leihen fremde Menschen in der näheren Umgebung einander Dinge aus, die sie
nicht permanent brauchen. Ich bin verleitet, dieses Bild eine „Utopie“ zu
nennen, aber ich hoffe zu sehr, dass es das eben nicht ist.